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Die Geschichte von Caorle

Caorle ist eine geschichtsträchtige Stadt. Nur vier Kilometer vom heutigen Stadtzentrum entfernt wurden vor einigen Jahren Überreste frühgeschichtlicher Ansiedlungen entdeckt. Die Funde beinhalten Scherben von Tassen und Töpfen, die aus der mittleren bis späten Bronzezeit stammen und folglich auf das 15. und 17. Jahrhundert v.Chr. datierbar sind. Ein Bronzebeil aus dem 12. Jahrhundert v.Chr. und ein etwas jüngerer Kamm aus Hirschgeweih sind die wichtigsten Fundstücke, die an diesem Ort, den Archäologen nach wie vor erforschen, entdeckt worden sind.

 

Caorle und die Römer

Die dokumentierte Geschichte von Caorle reicht bis in die römische Zeit zurück. Bereits einige Jahrhunderte vor Christi Geburt ließen sich die römischen Legionen in Caorle nieder und errichteten ein Fort. Plinius dem Älteren zufolge hat sich an der Flussmündung des heutigen Kanals Nicesolo der Hafen Reatinum befunden. Es handelte sich hierbei um den wichtigsten römischen Hafen der Oberen Adria, in welchem die kaiserlichen Dreiruderer vor Anker gingen, um Menschen und Waren zu befördern. Diese wurden dann in kleineren Booten den Fluss Reatinum (heute Lemene) hinaufgebracht um Julia Concordia (Concordia Sagittaria) zu erreichen. Eine dauerhafte Besiedlung Caorles in der römischen Zeit wird auch durch zwei Opfersteine untermauert, die in der Region entdeckt wurden. Der erste, der Altar von Batola wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Nähe des Domes aufgefunden und wird heute im Museum von Concordia aufbewahrt. Er weist eine lateinische Inschrift mit dem Testament des Seemanns Batola auf, seine Seiten sind mit Reliefs mythologischer Figuren verziert. Der zweite Altar wird im Dom von Caorle aufbewahrt und beschreibt die Verwandtschaftsverhältnisse der Familie Licovia. Von Interesse sind auch die Darstellungen von Messern, Äxten und Meisseln an den Seiten des Altars, was die Vermutung nahelegt, dass die Familie Licovia das Schmiedehandwerk ausübte.

 

Das Wachstum von Caorle

Die Inseln und die Lagune von Caorle wurden im 5. Jahrhundert, vor allem als Reaktion auf die barbarischen Einfälle, besiedelt.  Für Caorle war der Einmarsch von Attila im Jahr 452 ein schwerer Schlag: Nachdem die Hunnen Aquileia geplündert hatten, kamen sie in jenem Jahr auch in die nahegelegene Stadt Concordia, welche dasselbe Schicksal erlitt. Ihre Einwohner flohen entlang des Flusses Lemene und besiedelten die verworrenen und fast unzugänglichen Kanäle der Lagune.

 Die Bevölkerung von Caorle, wie auch die auf den naheliegenden Inseln Grado, Equilio, Malamocco und Rivoalto nahm zu. Man begann erstmals über eine „Patria Venezia“, einen Gesamtstaat, nachzudenken.  Im Jahr 639 hatte die Regierung dieser Inseln ihren Sitz noch in Cittanova. Erst im Jahr 811, unter dem Dogen Agnello Particiaco, wurde dieser nach Rivoalto (heutiges Rialto) verlegt und zu diesem Zeitpunkt begann der Aufstieg von Venedig und die tausendjährige Geschichte der „Republicca Serenissima“. In der Zwischenzeit wurde Caorle, wie auch die anderen naheliegenden Städte, zum Bischofssitz ernannt. Der genaue Zeitpunkt ist unsicher da er nicht dokumentiert wurde. Einer Theorie zufolge war Giovanni di Pannonia der erste Bischof von Caorle, welcher aufgrund eines Erlasses von Papst Gregor dem Großen im Jahr 598 sein Amt antrat. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Caorle gegen Ende des Jahres 700, zeitgleich mit mehreren Schwesterstädten, zum Bischofssitz wurde. Der Dom und der Kirchturm stammen aus dem Jahr 1000.

In der Zwischenzeit verlief die Geschichte von Caorle ähnlich wie die von Venedig, mit welcher Caorle enge Handels- und Gesellschaftsverbindungen knüpfte. In den nachfolgenden Jahrhunderten wechselten sich wirtschaftliche Aufschwünge mit dramatischen Ereignissen ab. So wurde Caorle in den von 1378 bis 1381 dauernden Krieg zwischen Genua und Venedig verwickelt. In jener Zeit traf die genuesische Kriegsflotte an der Oberen Adria ein. Die Venezianer konnten kaum etwas tun, um sich dem Feind zu widersetzen und so gingen die Genueser in vielen Städten der Küste an Land und verwüsteten Caorle am 4. August 1378 durch Schwert und Feuer. Zahlreiche Bürger von Caorle wurden getötet oder als Sklaven fortgebracht.

 

Caorle unter Napoleon

Bis zum Jahr 1797, als Caorle, ebenso wie Venedig zunächst unter die Herrschaft von Napoleon und dann unter die Herrschaft der Habsburger fiel, folgten noch viele dramatische Ereignisse.

Der Vandalismus der Franzosen war berüchtigt. Sie zerstörten nicht nur alle Gegenstände künstlerischen und wirtschaftlichen Werts sondern auch den geflügelten Löwen, das Symbol der „Repubblica Serenissima“ und verschiedene Skulpturen aus Marmor. Heute sind von den vielen geflügelten venezianischen Löwen auf den Häusern von Caorle nur noch wenige Exemplare erhalten. Die zwei Weltkriege, welche den italienischen Staat in seiner heutigen Form schufen, brachten großes Leid über Caorle: viele junge Bürger verloren in den zwei Auseinandersetzungen ihr Leben und auch die Jahre der Nachkriegszeit waren ausgesprochen schwierig. Um 1960 entstand ein neues Gewerbe: Der Tourismus. Viele Bürger von Caorle gaben den harten Beruf des Fischfangs auf und widmeten sich dieser weniger anstrengenden und einträglicheren Tätigkeit: diese beherrschten sie ausgesprochen gut, denn mit ihrem gastfreundlichen und herzlichen Charakter, fiel es ihnen leicht, die Touristen mit offenen Armen zu empfanden und zu bewirten.

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